Inklusion (Integration von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf)

 

Wir wollen auch entwicklungsverzögerten oder körperlich beeinträchtigten Kindern einen Platz in unserem Regelkindergarten anbieten.

Zentral für das Gelingen integrativer Prozesse ist die Grundüberzeugung unseres Teams, dass Inklusion notwendig und sinnvoll ist.

Ein Teil der Kinder in unserem Hause sind in ihrer Entwicklung auffällig, gefährdet oder beeinträchtigt; sie haben einen erhöhten Bedarf an Unterstützung und Förderung.

Bei uns haben die Kinder die Möglichkeit, seit September 2009 in einer integrativen Gruppe betreut zu werden. Diese Gruppe (Bärengruppe) verfügt über 15 Kinder, davon sind mindestens 3 Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Sie werden betreut durch eine Erzieherin, eine Kinderpflegerin und einer zusätzlichen Erzieherin, die sich speziell diesem Förderbedarf widmet. Durch spezielle Fortbildungen im heilpädagogischen Bereich ist es dem Gruppenpersonal möglich, die Kinder optimal zu begleiten.

Zusätzlich bekommen die Kinder Unterstützung durch Therapeuten der Frühförderstelle Kempten (Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Logopäden). Diese Förderung findet also nicht isoliert statt, sonder ist eingebunden in das pädagogische Konzept unserer Kindertagesstätte. So ergibt sich eine optimal Verknüpfung von therapeutisch-heilpädagogischer und regelpädagogischer Arbeit.

Als katholische Kindertageseinrichtung ist es uns sehr wichtig, als Grundlage der pädagogischen Arbeit eine Atmosphäre von gegenseitiger Akzeptanz und Zusammengehörigkeit zu schaffen. Unterschiedlichkeit wird nicht als Defizit gesehen, sondern als Chance, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu bereichern.

Das gemeinsame Lernen und die soziale Interaktion zwischen Kindern mit und ohne erhöhtem Förderbedarf werden hier gezielt gefördert.